Die Validierung des gewählten methodischen Ansatzes ist bislang als eigener, zukünftiger Arbeitsschritt beschrieben und orientiert sich an drei Leitfragen.

Geplante Bewertung der Eignung

Zum einen soll geprüft werden, inwieweit die eingesetzte Methodik – inklusive Konvertierungsworkflow, Feature-Extraktion und statistischer Verfahren – tatsächlich zur Beantwortung der Forschungsfragen beiträgt. Hierfür ist vorgesehen, die später erzielten Ergebnisse systematisch daraufhin zu befragen, ob sie die angestrebten Einsichten in SID-Stilistik und Komponistenprofile ermöglichen.

Erwartete Herausforderungen und Limitationen

Zum anderen soll die Validierung bestehende Herausforderungen und Limitationen explizit machen. Dazu zählt etwa die Frage, ob unerwartete Probleme bei Datenerhebung, -verarbeitung oder Analyse auftreten, die die Aussagekraft einzelner Ergebnisse einschränken könnten. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass der Informationsverlust bei der SID-zu-MIDI-Konvertierung und die Komplexität der Registerdaten zentrale Limitationsfaktoren darstellen, deren Auswirkungen im Rahmen der Validierung genauer zu benennen sind.

Perspektiven für methodische Weiterentwicklung

Schließlich sollen aus der Validierung konkrete Vorschläge für zukünftige Anpassungen und Erweiterungen des Ansatzes abgeleitet werden. Dazu könnten etwa eine stärkere Integration von Registerdaten, alternative Feature-Sets, verfeinerte Korpusdefinitionen oder die Kombination unterschiedlicher Analysetools gehören. Diese Überlegungen sind Teil einer mittel- bis langfristigen Forschungsagenda und markieren bewusst Anschlussstellen über den aktuellen Projektstand hinaus.